Mein Wildkräuter-Blog
Dauergast in meinem Garten: die Hundspetersilie
August 2026
Irgendwann hab ich mal bei einem Spaziergang ein paar Samen mitgenommen und bei mir ausgesät. Einfach, weil ich sie besser kennen lernen wollte, die Hundspetersilie (Aethusa cynapium). Es ist ja gar nicht so leicht mit den Doldenblütlern, vor allem, wenn sie so giftig sind wie die dieser. Deshalb ist es ganz gut, sie immer wieder zu beobachten: Wie sie als kleines Pflänzchen aus der Erde kommen, wie sie wachsen, sich verzweigen, blühen und Früchte tragen.
Inzwischen kommt die Hundspetersilie bei mir fast jedes Jahr wieder. Sie ist ein- bis zweijährig und sät sich immer wieder aus. Sie kann ganz klein sein, wie in diesem trockenen Sommer, oder auch einen Meter hoch werden.
Meist ist es nur eine einzige Pflanze, die dann irgendwo auftaucht, mal im Vorgarten, mal hinter dem Haus… Und weil ich sie dann nicht gleich rausreiße, sondern erstmal beobachte, habe ich sie inzwischen recht gut kennen gelernt.
Dieser Doldenblütler hat ein unverwechselbares Erkennungszeichen, das ich euch jetzt mal zeige:.

Die Hundspetersilie hat zwei bis drei lange, einseitig herabhängende Hüllchenblätter. Das sind die kleinen Blätter, die oben an den Döldchen sitzen. Das unterscheidet sie von allen anderen Doldenblütlern. Wenn sie nicht blüht, ist es allerdings schon schwierig, sie von anderen zu unterscheiden.
Hundspetersilie ist für Menschen und viele Tiere sehr giftig, Mäusen und Meerschweinchen scheint sie nichts auszumachen. Früher kamen oft Verwechslungen mit der echten Petersilie vor. Man sagt, dass aus diesem Grund die krause Petersilie gezüchtet wurde, von der sie sich deutlich unterscheidet.
